Ratgeber: Websites für kleine Betriebe

Kurze Artikel: was eine Website kostet und was sie gut macht.

Meine Live-Projekte

Alle zehn Demo-Websites mit Screenshot, Technologie-Stack und Umsetzungsdetails — konzeptionelle Portfolio-Arbeit, keine echten Unternehmen.

Notiz · Preisrahmen·Lesezeit: ca. 6 Min.

Was kostet eine Website in Deutschland?

Eine Frage, die in vielen Diskussionen auftaucht – und auf die es selten eine einfache Antwort gibt. Diese Notiz fasst grobe Preisrahmen zusammen, wie sie in öffentlichen Quellen und Foren genannt werden. Kein Angebot, einfach ein Lese-Überblick.

Grobe Preisrahmen, wie sie häufig genannt werden

  • Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace): ca. 10–40 € pro Monat – Eigenleistung beim Aufbau, eingeschränktes Design.
  • Freelancer / Einzelentwickler: häufig 1.500 – 5.000 € einmalig für kleine Business-Websites.
  • Klassische Webagentur: 4.000 – 15.000 € für vergleichbare Projekte – mit mehr Overhead.
  • Größere Agentur / komplexe Projekte: ab 20.000 € – meist bei E-Commerce, mehrsprachigen Plattformen, individuellen Tools.

Was den Preis typischerweise treibt

  • Umfang: 1 Seite kostet weniger als 10 Seiten – logisch, wird aber oft unterschätzt.
  • Texte und Bilder: Wer sie nicht mitbringt, zahlt für die Erstellung.
  • Funktionen: Online-Buchung, Shop, Mitgliederbereich – das ist eigene Software, kein „Add-on“.
  • Design-Komplexität: Standard-Layout ist günstig; sehr individuelles Branding deutlich teurer.

Nicht vergessen: laufende Kosten

Eine Website ist nach dem Launch nicht „fertig“. In groben Zahlen:

  • Hosting: 5–20 € / Monat (Deutschland)
  • Domain: 10–20 € / Jahr
  • Wartung & Updates: variabel, je nach Stack
Strategie·Lesezeit: ca. 5 Min.

Baukasten vs. eigener Code

Wix, Jimdo, Squarespace – „Website in 10 Minuten“. Klingt verlockend, ist aber nicht für jeden Fall die richtige Wahl. Diese Notiz sammelt Punkte, die man vor der Entscheidung im Hinterkopf haben sollte.

1. Miete vs. Eigentum

Ein Baukasten ist ein Abo. Endet das Abo, ist die Seite weg. Eine eigene Lösung läuft auf eigenem Hosting – die Migration und Datenhoheit liegen bei einem selbst.

2. Geschwindigkeit und SEO

Baukasten-Seiten enthalten oft viel automatisch erzeugtes Markup. Eine schlanke, individuell strukturierte Seite hat es bei Page-Speed-Themen meist leichter.

3. Datenschutz

Manche Baukästen laden externe Schriften, Tracker oder Skripte. Wer den Datenschutz selbst kontrollieren will, hat mit eigenem Code weniger Überraschungen – setzt aber natürlich auch eigenes Wissen voraus.

4. Migration und Lock-in

Beim Wechsel von einem Baukasten lassen sich Inhalte oft nicht 1:1 exportieren. Das ist kein Showstopper, aber ein Punkt, den man kennen sollte.

Wann ein Baukasten ein guter Weg ist

  • Schnelles Ausprobieren einer Idee in 1–2 Wochen.
  • Reine Visitenkarte für ein temporäres Projekt.
  • Internes Projekt ohne hohe Performance- oder SEO-Anforderungen.
Web · kleine Websites·Lesezeit: ca. 5 Min.

Websites lokaler Betriebe

Kleine, lokale Websites sind eine eigene Disziplin: wenig Platz, hohe Erwartungen, viele Mobil-Besuche. Eine Notiz mit Beobachtungen darüber, was solche Seiten gut macht.

Was Besucher solcher Seiten typischerweise wollen

  • Schnell verstehen, ob das Angebot passt.
  • Eine klare Möglichkeit, in Kontakt zu kommen.
  • Vertrauensanker: Adresse, Bilder, ggf. Bewertungen.

Bewährte Bausteine

  • Klickbare Telefonnummer / Kontakt-Element direkt im sichtbaren Bereich auf Mobil.
  • Wenige, klar benannte Schwerpunkte statt langer Listen.
  • Ort / Region klar nennen – das hilft auch bei lokaler Suche.
  • Echte Bilder statt austauschbarer Stockfotos.
  • Sehr kurzes Kontaktformular: jedes zusätzliche Feld kostet Abschlüsse.

Was meist nicht hilft

Viele Animationen, schwere Slider, große Hintergrundvideos. Sieht modern aus, kostet aber Performance und lenkt von der eigentlichen Botschaft ab.